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Ayeyawady-Chao Phraya-Mekong Strategie für wirtschaftliche Zusammenarbeit 

Ayeyawady-Chao Phraya-Mekong Economic Cooperation Strategy (ACMECS) ist eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Organisation bestehend aus Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha und Myanmar. Auf dem ASEAN Sondergipfel zu SARS, am 29. April 2003 in Bangkok, brachte der thailändische Ministerpräsident Thaksin Shinawatra die Idee auf, mit den Führern aus Kambodscha, Laos und Myanmar eine so genannte „Strategie für wirtschaftliche Zusammenarbeit“ zu erarbeiten.

Ziel dieser neuen Initiative ist es, die wirtschaftliche Kluft zwischen diesen fünf Ländern zu überbrücken und den Wohlstand in der Subregion nachhaltig zu fördern. Es wird erwartet, dass dieser Wohlstand nicht nur den vier Ländern zugute kommt, sondern auch der ASEAN und ihrer Solidarität einen Mehrwert verleiht. Es besteht die Hoffnung, dass ein stärkeres Kambodscha, eine stärkere Demokratische Volksrepublik Laos, Myanmar und Thailand auch eine stärkere ASEAN bedeuten. Auf diese Weise soll der neue Kooperationsrahmen als Baustein dienen und die ASEAN auf der Grundlage der Eigenständigkeit und des gemeinsamen Wohlstands in einem gleichmäßigeren Tempo voranbringen.

Staats- und Regierungschefs von Kambodscha, der Volksrepublik Laos, Myanmar und Thailand trafen sich am 12. November 2003 zum ersten Mal in Bagan in der Union Myanmar. Auf dem Gipfel verabschiedeten die vier Staats- und Regierungschefs die Erklärung von Bagan, in der sie ihre Zusage zur Zusammenarbeit in fünf vorrangigen Bereichen der Zusammenarbeit bekräftigten, und billigten den Aktionsplan für die Strategie für wirtschaftliche Zusammenarbeit, in dessen Rahmen 46 gemeinsame Projekte und 224 bilaterale Projekte in den nächsten 10 Jahren zur Umsetzung aufgelistet wurden. Die Staats- und Regierungschefs einigten sich darauf, diesen neu geschaffenen Rahmen für die wirtschaftliche Zusammenarbeit als „Strategie für wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Ayeyawady und Chao Phraya und dem Mekong“ oder „ACMECS“ zu bezeichnen.

Durch den Beitritt Vietnams zur Gruppe am 10. Mai 2004 ist ACMECS auf fünf Mitgliedsländer angewachsen. Das Hauptaugenmerk von ACMECS liegt auf der Selbsthilfe und Partnerschaft, um eine nachhaltige Entwicklung, einschließlich Armutsbekämpfung, im Einklang mit den Millenniumsentwicklungszielen der Vereinten Nationen zu erreichen.

ACMECS soll als Katalysator fungieren, um auf bestehenden regionalen Kooperationsprogrammen aufzubauen und bilaterale Rahmenbedingungen zu ergänzen, um die Grenzgebiete der fünf Länder in Zonen des Wirtschaftswachstums, des sozialen Fortschritts und des Wohlstands zu verwandeln, und um lokale, nationale und regionale Interessen mit gemeinsamen Vorteilen, gemeinsamem Wohlstand, verstärkter Solidarität, Frieden, Stabilität und guter Nachbarschaft zu verbinden.