Obwohl Kayah der kleinste Staat in Myanmar ist, hat er eine gewaltige Größe, wenn es um Vielfalt und erstaunliche Reiseerlebnisse geht. Vor Kurzem wurde der Staat, der seit fast 50 Jahren für Besucher gesperrt war, wiedergeöffnet, so konnte Kayah als verborgenes Juwel von Myanmar gedeihen und authentisch erstrahlen. Kayah beheimatet neun verschiedene ethnische Gruppen, die Touristen viele Möglichkeiten bieten, ihre Kulturen und ihr Erbe zu entdecken. Die markantesten Stämme sind Kayah und Kayan. Die Kayah-Leute sind dafür bekannt, sich hell und rot zu kleiden, während die Kayans leicht an den Messingringen zu erkennen sind, die sie um den Hals tragen. Die bescheidene Stadt bietet durch die gemeindebasierten Tourismusinitiativen eine herzliche lokale Gastfreundschaft und unvergessliche praktische Erfahrungen mit den Stämmen. Die Einheimischen teilen mit den Touristen gerne ihre Fachkenntnisse und ihr Wissen in den verschiedenen Fertigkeiten.
Herkunft
In Kayah leben verschiedene Stämme wie Kayah, Kayan, Bre, Lahta und Yinbaw. Die Menschen in diesem Staat praktizieren Buddhismus, Christentum und Animismus. Die Kayah-Leute sprechen Kayah Li, Myanmarisch/Birmanisch und wenig Englisch.
Geografie
Kayah hat eine bergige Landschaft und liegt an der Ostseite von Myanmar. Die Grenzen dieses Staates sind Shan-Staat, Kayin-Staat und Thailand. Die Größe des Staates beträgt 11.731,5 km². Das Hochland ist im Allgemeinen feucht mit milder Wärme, während das Tiefland ein tropisches Klima und Monsunklima hat.
Wissenswertes
Kayah-Leute sind Animisten und glauben an Geister. Es gibt in Kayah ein Wasserkraftwerk namens 'Lawpita Dam'. Die Frauen der Kayah-Gruppe (Rote Karen) tragen immer noch Messingringe um den Hals.